Supply Chain Manager Pre-Sales
Schwankende Nachfrage, begrenzte Rohstoffe, kurze Haltbarkeiten und komplexe Produktionsrestriktionen machen Planung in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie anspruchsvoll. Wer erst reagiert, wenn Material fehlt oder eine Linie ausfällt, verliert wertvolle Zeit.
In diesem Webinar zeigen wir, wie prädiktive Planung, What-if-Szenarien und KI dabei helfen, Risiken früher zu erkennen und Nachfrage, Supply und Produktion besser miteinander zu verbinden.
30. September 2026 · 10:00 Uhr MESZ
Supply Chain Manager Pre-Sales
Eine vorausschauende Food Supply Chain entsteht nicht durch einen einzelnen Planungsschritt. Entscheidend ist, Nachfrage, Materialverfügbarkeit, Kapazitäten und Produktion miteinander zu verbinden.
So entsteht ein durchgängiger Planungsprozess vom Forecast bis zur Produktion – mit einer gemeinsamen Entscheidungsgrundlage für Nachfrage, Supply und operative Umsetzung.
FAQ
Prädiktive Supply-Chain-Planung hilft Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern, Veränderungen früher zu erkennen und ihre Auswirkungen auf Bestände, Materialien, Kapazitäten und Produktion zu bewerten. Dadurch können Planer Handlungsoptionen vergleichen, bevor aus einer Abweichung ein akutes Produktionsproblem wird.
Künstliche Intelligenz unterstützt die Supply-Chain-Planung, indem sie große Datenmengen analysiert, Auffälligkeiten erkennt und relevante Risiken priorisiert. Die Entscheidung bleibt beim Planer: KI liefert Geschwindigkeit und Skalierbarkeit, während der Mensch Erfahrung, Kontext und Bewertung einbringt.
Eine durchgängige Food-Supply-Chain-Planung verbindet den Demand Forecast mit Beständen, verfügbaren Rohstoffen und Produktionskapazitäten. Aus der prognostizierten Nachfrage entsteht so schrittweise ein Versorgungs- und Produktionsplan, der anschließend in eine ausführbare Feinplanung übersetzt werden kann.
What-if-Szenarien ermöglichen es, mögliche Störungen vor einer Entscheidung zu simulieren. Planer können beispielsweise vergleichen, welche Folgen eine geänderte Produktionsreihenfolge, eine andere Bestandsallokation oder die Priorisierung bestimmter Aufträge für Lieferfähigkeit und Produktion hätte.
Bei der Produktionsplanung in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie können unter anderem Rezepturen, verfügbare Rohstoffe, Linienkapazitäten, Kampagnen, Losgrößen, Reinigungszyklen, Rüstzeiten und Haltbarkeiten relevant sein. Diese Restriktionen müssen mit der Nachfrage verbunden werden, damit aus einem Supply Plan ein realistischer Produktionsplan entsteht.
Aus einem Demand Forecast wird ein ausführbarer Produktionsplan, wenn Nachfrage zunächst mit Beständen, Materialverfügbarkeit und Kapazitäten abgeglichen und anschließend in der Feinplanung konkretisiert wird. Factory Scheduling berücksichtigt dabei verfügbare Linien, Ressourcen, Reihenfolgen, Rüstzeiten und weitere Produktionsbedingungen.