Supply Chain Manager Pre-Sales
Erfahren Sie in unserem Webinar, wie Unternehmen in der diskreten Fertigung ihre Supply Chain datengetrieben steuern und warum Kennzahlen wie OTIF, Forecast Accuracy oder Cost-to-Serve direkten Einfluss auf Profitabilität, Lieferfähigkeit und Cashflow haben.
Freuen Sie sich auf spannende Einblicke zu:
KPI-Strategien mit echtem Business Impact
Echtzeit-Transparenz entlang der gesamten Supply Chain
Predictive Analytics & datengetriebene Entscheidungen
Praxisbeispiele aus der Industrie
Wie moderne Unternehmen Reporting in echte Steuerung verwandeln
Supply Chain Manager Pre-Sales
Head of Pre-Sales
Wenn Sie Supply-Chain-KPIs in der diskreten Fertigung wirklich wirksam machen möchten, braucht es neben Kennzahlen vor allem einen klaren Rhythmus: definieren, regelmäßig reviewen – und Entscheidungen konsequent umsetzen.
Simulativer Control Tower schafft Transparenz über Abweichungen und Prioritäten – damit KPIs nicht nur reportet, sondern im Alltag gesteuert werden.
DDMRP hilft, Planung stabiler zu machen und Hektik zu reduzieren – ein direkter Hebel auf Service, Expedites und Working Capital.
Manufacturing Operations Management (MOM) sorgt dafür, dass Plan und Ausführung zusammenlaufen – und dass KPI-Diskussionen auf realen Daten aus der operativen Umsetzung basieren.
Wenn Sie möchten, spiegeln wir in 30 Minuten, welche 5–7 KPIs für Ihren Kontext wirklich entscheidend sind – und wie man daraus eine schlanke Executive-Scorecard macht.
Für das Management sind KPIs wichtig, die direkt auf Ergebnis, Cash und Risiko einzahlen. In der Praxis sind das meist: OTIF (Lieferfähigkeit), Perfect Order (Fehlerfreiheit), Inventory Turns (Bestandsumschlag), Cash-to-Cash (Kapitalbindung) und Cost-to-Serve (Profitabilität je Kunde/Channel/SKU). Entscheidend ist: wenige KPIs, klare Definitionen, feste Review-Termine.
OTIF bedeutet „On Time In Full“ – pünktlich und vollständig innerhalb eines vereinbarten Zeitfensters. Wichtig ist, das Zeitfenster und die Definition von „in full“ verbindlich zu klären (Menge, Einheiten, Teillieferungen, Toleranzen). Ohne einheitliche Definition entsteht Scheingenauigkeit – und Diskussionen statt Verbesserung.
Cash-to-Cash beschreibt die Zeit, die Kapital im operativen Geschäft gebunden ist. Übliche Formel: Cash-to-Cash = DIO + DSO − DPO. DIO misst Bestandsbindung, DSO die Forderungslaufzeit und DPO die Verbindlichkeitenlaufzeit. Der KPI ist besonders hilfreich, weil er Bestands- und Serviceentscheidungen direkt in eine Finanzlogik übersetzt.
Standardkosten pro Einheit verdecken oft, dass Auftragsprofile stark variieren: Split Shipments, Express, kleine Losgrößen, Sonderverpackung oder viele Änderungen treiben die echten Kosten. Cost-to-Serve macht diese Unterschiede sichtbar (je Kunde/Channel/SKU) und hilft, Serviceversprechen, Prioritäten, Preise und Prozesse so zu gestalten, dass Marge nicht „leise“ weggeht.
Starten Sie mit einem kleinen KPI-Set (5–7 Kennzahlen), definieren Sie jede Kennzahl auf einer Seite (Formel, Datenquelle, Owner, Zielbereich, Review-Rhythmus) und führen Sie einen festen Management-Takt ein (z. B. wöchentlich operativ, monatlich Executive). Erst wenn die Governance steht, lohnt es sich, das Dashboard zu verfeinern oder zu erweitern.