Supply Chain Manager Pre-Sales
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Supply Chain Manager Pre-Sales
FAQ
Vorausschauende Planung bedeutet nicht, Nachfrage perfekt vorherzusagen. Ziel ist es, frühzeitig zu erkennen, wenn sich reale Nachfrage anders entwickelt als erwartet, und die Auswirkungen auf Bestände, Supply, Kapazitäten und Produktion rechtzeitig zu bewerten.
Preseason Planning basiert weitgehend auf Annahmen, historischen Daten, vergleichbaren Styles und kommerziellen Einschätzungen. Nach dem Launch stehen reale Verkaufsdaten zur Verfügung. In-Season Planning nutzt diese Signale, um Forecasts, Allokation, Replenishment und gegebenenfalls Nachproduktion anzupassen.
Entscheidend ist, Nachfrage nicht isoliert zu betrachten. Verkaufsentwicklung, vorhandene Bestände, Bestände in anderen Märkten, Materialverfügbarkeit, Lieferzeiten und verbleibende Saison sollten gemeinsam bewertet werden. So kann beispielsweise eine Umlagerung sinnvoller sein als eine zusätzliche Produktion.
KI kann große Mengen an Verkaufs-, Bestands- und Supply-Chain-Daten analysieren und relevante Muster, Abweichungen oder Risiken priorisieren. Die Entscheidung bleibt beim Planer, der Markenwissen, kommerziellen Kontext und Erfahrung einbringt.
Auch ein sehr genauer Forecast führt nicht automatisch zu besserer Lieferfähigkeit. Die prognostizierte Nachfrage muss mit verfügbaren Beständen, Materialien, Lieferantenkapazitäten, Produktionsmöglichkeiten und Distribution verbunden werden.
Der Einstieg muss kein vollständiges Transformationsprojekt sein. Sinnvoll ist häufig ein klar abgegrenzter Use Case – etwa Forecasting für neue Kollektionen, In-Season-Reaktion oder Bestandsallokation – der anschließend schrittweise erweitert werden kann.