UMBRAGROUP S.P.A., das führende Unternehmen der Umbra Group, wurde 1972 in Foligno, Italien, gegründet. Aus dem regionalen Unternehmen entwickelte sich eine international tätige Gruppe mit Standorten in Italien, den USA und Deutschland.
UMBRAGROUP ist heute sowohl in der Luftfahrt als auch im industriellen Markt aktiv und zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Kugelgewindetrieben mit Kugelumlauf. Kontinuierliche Prozessverbesserung, Innovation und Investitionen in Forschung und Entwicklung prägen die Entwicklung des Unternehmens.
Um seine internen Abläufe weiterzuentwickeln, startete UMBRAGROUP eine grundlegende Überarbeitung der Planungs-, Scheduling- und Steuerungsprozesse für die Produktionsressourcen.
Im Werk Foligno benötigte das Unternehmen insbesondere für die Schleiferei und Dreherei ein zuverlässiges System für Produktionsplanung, Datenerfassung und die laufende Überwachung des Produktionsfortschritts. In diesen Bereichen entstehen hochpräzise mechanische Komponenten unter anspruchsvollen Fertigungsbedingungen.
Zu den zentralen Projektzielen gehörten:
UMBRAGROUP entschied sich für sedApta und implementierte Factory Scheduling sowie Shop Floor Monitor. Damit wurden Produktionsplanung und operative Rückmeldung im Werk Foligno enger miteinander verbunden.
Die operative Planung umfasst unter anderem die vorausschauende Analyse des Hauptproduktionsplans sowie die tägliche Feinplanung für die eigene Produktion und externe Partner.
Gleichzeitig werden Produktionsfortschritt und Ressourcennutzung kontinuierlich überwacht. Dazu gehören unter anderem:
Relevante Produktionskennzahlen und Kontrollinformationen können den zuständigen Anwendern automatisiert bereitgestellt werden. Dadurch erhalten Planung und Produktion eine gemeinsame Sicht auf Plan, Fortschritt und Abweichungen.
Durch die Verbindung von Scheduling und Produktionsdatenerfassung konnte UMBRAGROUP zentrale Planungs- und Steuerungsprozesse im Werk Foligno transparenter gestalten.
Für UMBRAGROUP bedeutet die Lösung vor allem eine engere Verbindung zwischen Produktionsplanung und tatsächlicher Ausführung. Statt Produktionspläne isoliert zu betrachten, können aktuelle Fortschritte, Ressourcenauslastung, fehlende Komponenten und Produktionskennzahlen in die operative Steuerung einfließen.
Damit entsteht eine belastbarere Grundlage für tägliche Produktionsentscheidungen, realistischere Liefertermine und die kontinuierliche Bewertung der Produktionsperformance.